TT-Blog PREZI twitter

Irrfahrten über Tage
In Anlehnung an die Odyssee

Die junge Triennale mit 7 Jugendtheatergruppen aus NRW
Regie: Barbara Wollrath-Kramer,
Tanz: Stephan Brinkmann

Den entscheidenden Impuls der „Irrfahrten“ setzt Barbara Wollrath-Kramer: alle ca. 150 Teilnehmer werden unter ihrer Leitung zusammen an einem großen Werk arbeiten, das am Ende des viertägigen Festivals aufgeführt wird. Die Energie, Kraft und das Potential der Jugendlichen sollen durch diese gemeinsame Arbeit in Form einer Performance gezeigt werden. Diese Kunstform ist frei und offen, körper- und bewegungsorientiert. Den Schülern soll in dieser Arbeit erfahrbar werden, wozu sie selber in der Lage sind:  in der Theaterarbeit die eigenen Grenzen entdecken und über sie hinauswachsen in der Gemeinschaft mit vielen anderen Individuen.

Thema
Grundlage für die Performance ist die Odyssee von Homer. Grundidee ist es, die Jugendlichen ihre eigene „Irrfahrt“ an Hand ausgewählter Episoden daraus erzählen zu lassen. Wonach sind sie auf der Suche? Wodurch lassen sie sich davon abbringen? Wie schön ist das Erreichen eines selbst gesteckten Zieles! Es soll ein Zeitbezug hergestellt werden zwischen den Episoden der Odyssee und der Lebenswelt der jungen Leute.

Die Performance „Irrfahrten über Tage“ gliedert sich in 2 Blöcke

Die Performance gestaltet sich durch die Episoden selbst als Irrfahrt über das Gelände der Kokerei auf Zeche Zollverein in Essen. Das Publikum wird von den Jugendlichen von Spielort zu Spielort geführt. Die Reise endet mit der Geschichte des Einzugs der Freier in den Palast (Palast der Projekte), dem Kampf gegeneinander und einem großen Friedenstanz.